BENSTAGE 19.1 Next Level Failure

Is was Doc.?

Nicht nur das ich versuche diesem Ort wieder ein wenig Leben einzuhauchen, auch habe ich mich entschlossen wieder Tagebuch zu führen. Das habe ich über die letzten Jahre immer mal begonnen und aufgehört, angefangen mit meinem ersten Blog welcher vor fast genau 15 Jahren das Licht der Welt erblickt hatte. Mein letzter Eintrag in meinem bisherigen Tagebuch ist vom Juli 2019. Im Nachhinein weiß ich gar nicht, warum ich damit je aufgehört habe. Doch, ich weiß es – ich habe das diese Woche wieder gesehen: Zeit. Oh, natürlich hätte ich die Zeit, ich nehme sie mir nur nicht. Für viele Dinge. Es fällt mir einfacher dieser der Arbeit zu opfern, als etwas wirklich nur für mich zu machen. Das zu ändern, ist eines meines Objectives für dieses Jahr.

Mir hat das Tagebuchschreiben immer viel gegeben. Früher war mein erster Blog mein kleines, öffentliches Tagebuch. Daher zwar privat, aber natürlich nicht übermässig intim. Es haben auch nie viele gelesen, aber irgendwie mochte ich es auch, dass einige es ab und an gelesen haben und kommentierten. Heutzutage liest zwar eh keiner mehr blogs (ich auch nicht), aber dennoch kann und will ich das natürlich nicht öffentlich führen. Das ist an sich ja auch nicht die Idee eines Tagebuchs. Dennoch muss ich sagen das diese Umstellung mir schwer fiel oder fällt, was denke ich (neben der Zeit) der Grund ist, warum ich das immer wieder abgebrochen habe. Das mag sich komisch lesen, aber vor meinem ersten Blog habe ich nie Tagebuch geführt. Ich hab das anders kennengelernt, es ist eine Umstellung dies nun wirklich ausdrücklich für mich zu machen, nichtmal die Chance zu geben das jemand sich dazu äußern könnte. Auf der einen Seite schreibe ich ja immer für mich selbst, auf der anderen Seite ist es halt schön, das zumindest die theoretische Chance besteht das sich jemand dazu äußern könnte.

Blicke ich auf damals zurück (es ist ja immer noch mein Ziel an dieser Stelle irgendwann mal alle meine alten Artikel zu veröffentlichen) gibt es heute wenig was ich öffentlich teilen wollen würde. Bitte? Mag man denken, liest man sich den einen oder anderen durchaus persönlichen Artikel hier durch. Das geht aber alles. Es wäre mir nicht unangenehm wenn Kollegen das lesen würden. Anders dem, was ich sonst niemanden anvertraue. Ob die Probleme, Gedanken wirklich schwieriger geworden sind oder es einfach eine andere Zeit ist (ich auch nicht mehr Anfang 20 bin), das weiß ich nicht. Vermutlich alles zusammen. Jedenfalls, versuche ich darin wieder einen virtuellen Freund zu finden.

Day One – so heißt die App die ich nutze, was an sich das einzige ist, was ich zu dem Thema loswerden wollte. Ich hab mir kurz das eine oder andere angeschaut und bin erst mal bei Day One gelandet. Reduziert, übersichtlich, einfach. Das for free Angebot reicht, kann aber gut sein das ich pro gehe. Zurzeit teste ich noch, bin soweit aber sehr zufrieden. Ach ja – ich hab mein Tagebuch Doc. getauft. An sich war ich bei Jack, einfach weil ich immer einen Kumpel haben wollte, der Jack heißt aber ich mag Doc. – vor allem weil es nicht geschlechtsspezifisch ist. Das gefällt mir ganz gut. Doc. und ich lernen uns noch kennen aber ich bin ganz guter Dinge. Labert nicht viel, kann ganz gut zu hören. Passt.

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By Ben
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