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26 Gründe nicht die CDU zu wählen … Vierzehntens: Trägheit

Am 26. September wird gewählt. Wie auch die letzten Jahre, geht es um etwas. Doch der Unterschied ist, das es mit dem Ende der Ära Merkel (diese harte Überhöhung einer absolut unterdurchschnittlichen Karriere geht mir hart auf den Sack) eine echte Chance der Veränderung gibt. Was Merkel gekonnt unterdrückt oder besser eingeschläfert hatte, bricht sich Bahn: Wechselstimmung. In den Umfragen ist die CDU auf teilweise 20% abgestürzt. Doch ich traue dem Ganzen nicht und rechne damit, dass die CDU, gleichwohl sie sicherlich herbe Verlust hinnehmen wird müssen, letztlich wieder die stärkste Partei wird. Doch selbst wenn, bestünde die Möglichkeit eine Regierung ohne sie zu bilden. Wenn der Wille besteht. Diese Serie richtet sich an die, die immer noch damit liebäugeln der CDU die Stimme zu geben – jeden Tag ein triftigen Grund, nicht die CDU zu wählen …

Obwohl ich es nicht wollte, habe ich mir die Deutschland3000 Folge mit Armin Laschet angetan. Ist ja nur fair, wenn ich mir davor auch Olaf Scholz und Annalena Bearbock angehört habe. Auch hier fand ich Laschet wieder am unerträglichsten, sich konstant nur am verteidigen. Keine eigenen Ideen, ständig nur darauf verweisend das er ja grad erst seit gestern regiert, alles was schlecht ist. hätten andere zu verantworten, was gut ist, sind alleine seine Leistungen. Insgesamt ziemlich erbärmlich.

Auch in diesem Gespräch hat sich Laschet wieder in Widersprüche verstrickt und teilweise gelogen. Erst heißt es es gäbe weder Steuererhöhungen noch Senkungen, später spricht er von Entlastungen, wie das gehen soll, bleibt sein Geheimnis. Interessant fand ich aber als Eva Schulz ihn auf die Möglichkeit einer Vermögenssteuer angesprochen hat. Diese scheint er gar nicht aus ideologischen Gründen abzulehnen, sondern weil es zu schwer ist, sie zu erheben. Wie solle man dies denn anstellen? Soll da jemand durch die Villen der Millionäre laufen und schätzen was, was wert ist? Hat er da einen Punkt? Ja, vielleicht, aber will ich einen Kanzler der Dinge nicht tut, weil sie zu schwer sind (Klimaschutz!)? Nein, ich wähle Politiker damit sie hart arbeiten und nicht vor Herausforderungen zurückschrecken weil sie schwer und langwierig finden. In diesem Land wissen wir sehr viel über Armut, über die Ärmsten unter uns aber komischerweise wissen wir recht wenig über die Reichen – warum nicht?

Der größte Feind des Fortschritt ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit

Henry Thomas Buckle

Ich will keine Politiker die mir sagen “Ja, wie soll das gehen” – es ist dein scheiß Job das rauszufinden, dafür bewirbst du dich verdammte Axt. Es ist kein leichter, kein schöner Job. Es ist Problemlöser 24/7. Verwaltung war gestern, es braucht Leute mit Ideen die Herausforderungen annehmen und nicht liegen lassen, weil zu schwierig.

Foto : Martin Meissner/ap

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By Ben
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