BENSTAGE 19.1 Next Level Failure

2018 / 2019

Einen großen Jahresrückblick will ich mir sparen, ebenso allzu viele Worte für das neue Jahr. Auch halte ich mich nicht mehr mit den ToDo-Listen von vor zwölf Monaten auf. Schon vor einem halben Jahr hatte ich erkannt, dass das zu nichts führt. Nur so viel.

2018 ist hier nicht allzu viel passiert. Ein Ort des Schreibens sollte es sein, stattdessen wurde es wenn dann ein Ort des Kommentieren. Der Bewertung oder persönlichen Einordnung der Leistungen anderer. Das ist okay, aber nicht die Intention dieser Seiten. Weil dem so ist, hadere ich einmal mehr mit meiner gesamten digitalen Präsenz. Was ergibt Sinn, was stiehlt nur Zeit und führt ins Nichts? Das zu wiederholen was Tausende, Millionen andere tun zeckt mich nicht an. Entweder finde ich einen Grund, etwas was mein Schaffen auszeichnet oder nicht. Nichts was ich jetzt entscheiden muss, aber eine Entscheidung, eine Veränderung steht mal wieder an.

Was mich dieses Jahr vor allem beschäftigt hat, war ein neuer Job der mir große Freude macht aber droht zu viel Platz einzunehmen. Jedweden Platz in der Tat. Auch wenn ich darunter nicht aktiv leide, so sollte das nicht alles sein, was in meinem Leben zählt. Dafür bin ich zu interessiert, zu neugierig, zu kreativ. Auf irgendwelchen verworrenen Ebene zumindest. Je älter ich werde, desto geduldiger werde ich. Für einen notorisch ungeduldigen Menschen der immer alles auf einmal will, heißt das immer noch nicht viel, aber bestimmte Dinge halte ich inzwischen einfach besser aus. Ich muss hier nicht mehr alles auf einmal ändern. Ich muss und will endlich die 2-3 Projekte finden an denen ich mit einer ähnlichen Leidenschaft arbeite, wie ich sie für meinen Job aufbringen. Herrje, würde ich das tun, so hätte ich bereits zehn Bücher vollendet. Alleine dieses Jahr…

Ich muss die Idee mal wieder neu justieren, ich brauche eine andere Art der Motivation, ich will andere Dinge ausprobieren. An Ideen mangelt es an sich nicht. Zeit, Energie und Überzeugung sind die alten Gegner. Ich hoffe nur, ich kann ihnen 2019 anders begegnen. Ansonsten habe ich keine großen Ansprüche an das neue Jahr.

Weder war 2018 sonderlich gut, noch schlecht. Ich leide an einem besseren Ort und das ist immerhin etwas. Ich liebe meinen Job, habe noch viel vor was das angeht und brenne dafür wie seit langen nicht mehr. Ich werde wohl umziehen nächstes Jahr und neben der Projekterei hoffe ich, endlich unter die verfickten 100 Kilo zu kommen. Keine abartig unrealistischen Pläne. Letztlich habe ich es natürlich selbst in der Hand. Neugierige, starke und einigermaßen zuversichtliche Hände. Man kommt voran, nie in großen Schritten und selten so das man es wirklich bemerkt, aber immerhin Stück für Stück.

Bild Quelle : Google

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By Ben
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