BENSTAGE 17.4

Von der Chance einer Möglichkeit

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Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich das Gefühl hatte vor Ideen zu platzen. Ständig entsprangen meinem verwirrten Verstand neue Hirngespinste, immer wieder fantastischere Visionen von mir und dem was ich als nächstes ausprobieren könnte. Umgesetzt habe ich davon freilich wenig. Ich war eben sehr beschäftigt in den 90ern. Und den Nullern. Und jetzt. Teilweise quälten mich diese Ideen, tun...

Randnotizen

Nur schwer widersteht der Schreibende dem Drang diese neue Kategorie nicht mit Geschichten vom Schönen Scheitern zu untertiteln. Oder gleich nach Wischmeyer – Logbuch Des Bekloppten & Bescheuerten. Doch soll es darum ja gar nicht gehen. Der Strauchelnde wäre ja froh, wenn er mal wieder schön scheitern würde. Wenn es überhaupt Geschichten zu erzählen gäbe. Nein, dies soll vollkommen...

Der merkwürdige Mensch und das Lied von der Liebe

Ich traf einmal einen Mann, ganz flüchtig nur, der war verliebt. Ich fragte ihn, wie das geschehen konnte und er wusste es nicht. Er habe solange nach der Liebe gesucht, sie verflucht und zum Teufel gewünscht und sie dabei doch in jeder noch so finsteren Ecke erhofft, das er beinahe geblendet war, als sie eines Tages einfach so vor ihm stand. Wunderschön und makellos. Woran er sie denn überhaupt...

11.879

Unzählige Schritte. Viele verbrannte Brücken hinter sich gelassen. Sich nur deswegen bewegend, weil es das Gesetz des Seins einst so vorgesehen hatte. Unfähig zu laufen, unwillig stehen zu bleiben. Ab und an stolpernd. Manchmal zu Boden stürzend. Die schützende Hand besserer Tage lange losgelassen, weg geschlagen gar und trotzig darauf gespuckt. Die Kälte nicht mal mehr spürend schaute er nur...

Vergebung

Fügen wir Leid allen voran uns selbst zu, beschädigen wir die eine Person ohne die wir wahrlich nicht leben können. So muss dies das größte Verbrechen von allen sein, die kolossalste Tragödie die sich nur all zu oft unbemerkt von anderen ereignet. Ein Verbrechen für das es keine Gesetze gibt und was ungesühnt bleibt. In uns toben Kriege, erbarmungslose Schlachten die sich jeden Tag ereignen und...

Stille

Ich schließe die Augen und atme aus. Lange halte ich den Atem an bis ich fast ersticke. Ich spüre die Lustvollen Blicke des Todes doch lasse ich ihn nicht gewähren. Heute nicht. Ich lausche den Klängen lautloser Melodien. Ich spüre die Noten auch wenn ich sie nicht höre. Ich sehe die Schwingungen, schmecke die Klänge einer anderen Welt. Die Welt um mich herum beginnt sich aufzulösen, die Realität...

BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

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Zum Finden berufen, zum Suchen verdammt.

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