BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

ForNever – Framing

Nicht nur habe ich für meine Kurzgeschichte ein ganz passables Ende gefunden (zugegeben, ist jetzt nicht der Kracher aber es könnte funktionieren) auch ist mir aufgrund dessen eine ganz interessante Fortsetzung eingefallen, die dem Ende eine gewisse Berechtigung verleiht. Könnte klappen. Freue mich jedenfalls auf’s redigieren.

Danach habe ich mich an das unmögliches Projekt gemacht, welches ich nun auch von H.U.N.T. in ForNever umbenannt habe. Ich hatte immer das Gefühl, dass wenn ich mir nur mal die Zeit nehmen würde an der Idee zu arbeiten, ich einen Schritt nach vorne machen könnten, im Bezug auf das generelle Setting. Aber ich habe es nie getan. Nicht wirklich. Natürlich habe ich immer wieder mit Gedanken gespielt, aber ich habe mich nie wirklich offensiv mit der Idee beschäftigt. Bis heute.

Wenn es zehn Schritte an Vorbereitung braucht bis man anfangen kann tatsächlich an einer solchen Geschichten zu schreiben, so war ich bisher vermutlich beim ersten Schritt. Seit Jahren. Nach heute, bin ich bei vier oder fünf. Das mag immer noch nicht nach viel klingen, für mich aber war es – um in diesen armseligen Bild zu bleiben – ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Zwar weiß ich immer noch recht wenig über die eigentliche Geschichte (oder Geschichten), noch kenne ich (alle) meine Figuren, aber ich weiß viel mehr über das eigentliche Setup. Darüber, wie das ganze funktionieren könnte. Alle Ebenen, wie sie entstehen und zusammenhängen. Sich bedingen und von einem Punkt zum nächsten führen. Ich habe heute einen Großteil der Mythologie erschaffen. Ich nenne diesen Vorgang Framing, da es noch nicht ums eigentliche Plotten geht, sondern eben lediglich um dem Rahmen, in dem es statt finden kann.

Ich ahnte schon immer, dass wenn ich diese Nuss je knacken sollte, es ein gigantisches Mammutprojekt werden würde. Epochal. So ist es auch. Wenn ich das hinkriege, wird mich das Jahre beschäftigen und davon habe ich auch immer geträumt. Genauso will ich es. Mein Lebenswerk. Zurzeit kann ich nichtmal genau sagen, wie umfangreich das ganze werden könnte. Wer weiß, vielleicht wird es am Ende doch nur eine Kurzgeschichte. Aber das glaube ich irgendwie nicht.

Es liegt noch eine Menge Arbeit vor mir. Vor allem aber muss das heute erdachte den Test der Zeit bestehen und mich auch noch in ein paar Tagen und Wochen begeistern. Erst dann weiß ich, ob es wirklich funktionieren könnte. Eines aber weiß ich: Das erste Mal seit langer Zeit, seit Jahren wirklich, habe ich das Gefühl das ich in der Lage sein könnte diese Idee tatsächlich zu verwirklichen. Das sie gut genug ist, dass es etwas Besonderes werden könnte.

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By Ben
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