BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

Nun also doch, Gutenberg!

Mit dem letzten WordPress Update wurde der langangekündigte neue Editor Gutenberg als Sneakpeek veröffentlicht. Zeitgleich mit dem klassischen Editor, den man nun extra installieren muss sollte man Gutenberg nicht benutzen wollen. 

WordPress 5.0 wird die dramatischsten Veränderungen seit langem mit sich bringen, vor allem eben den neuen Editor welcher sich die diversen Sitebuilder zum Vorbild nimmt und zukünftig auf s.g. Blöcken basiert. Somit lassen sich spielend leicht, ohne jede Programmierkenntnise verschiedene Templates erstellen, nicht nur für Artikel sondern wohl vor allem für Seiten denn ich denke es ist vor allem das, worauf Gutenberg abzielt. Bessere Websites. 

Bereits letztes Jahr angekündigt, scheint der Weg zur fünften Major-Version von WordPress härter zu sein als je zuvor. Nicht nur das es noch immer kein Standardtheme gibt – und wohl auch nicht geben wird – auch war Gutenberg für Anfang des Jahres angekündigt. Nun also der Softlaunch. Ich bin gespannt wie das Feedback sein wird, denn ich glaube wenigen WordPress-Betreibern ist bisher klar, wie radikal anders das Editieren zukünftig sein wird und das dies natürlich eine große Gefahr birgt das bisherige Themes und Plugins damit nicht klar kommen. Es empfiehlt sich also dringend den klassischen Editor zu installieren und auf einer separaten Instanz zu testen, ob sich alles noch mit Gutenberg verträgt. 

Gutenberg selbst kommt extrem reduziert daher. Das Schreiben funktioniert wie immer und bedarf keiner großen Anpassung. Interessant wird es natürlich wenn man die ganzen Blöcke benutzt. Hier kommt mir das Handling gerade noch recht aufwändig vor, bzw. eben zeitintensiver. Ein Kernfeature fehlt sowieso noch: und zwar das man erstellte Templates auch als diese speichern kann um sie wiederverwenden zu können. Das Feature befindet sich wohl bereits in der Arbeit, aber fehlt halt noch. Bis dato müsste man aufwändigere Templates immer wieder von Vorne erstellen was natürlich keiner will. 

Ich hatte mir Gutenberg gänzlich anders vorgestellt. Ich hatte auf offeneres, übersichtlicheres Interface gehofft, stattdessen kommt es recht verschachtelt daher. Das wirkt auf mich einfach alles viel zeitintensiver. Das alles erledigt sich, sobald man Templates inkl. Tags und sonstiger Einstellungen abspeichern kann. 

Dieser Artikel ist mit Gutenberg geschrieben, bleibt dann aber auch erst mal der einzige. Ich werde die kommenden Updates beobachten und weiter experimentieren. 

Foto Quelle : Google

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By Ben
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