BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

The End of the F***ing World

Vorwort

The End of the F***ing World hätte ich auch gut verpassen können, weil die kurze Serie gefühlt nicht sonderlich beworben wurde. Mehr aus Zufall bin ich über den Trailer gestolpert und restlos begeistert. Mutig und anders.

Story

James ist 17 und fest davon überzeugt ein Psychopath zu sein. Nachdem er bereits etliche Tiere auf dem Gewissen hat, sehnt er sich danach endlich mal einen Menschen umzubringen. Da tritt Alyssa in sein merkwürdiges Leben. Die beiden Außenseiter freunden sich an und brechen zusammen aus. Während James ständig darüber nachdenkt wann und wie er Alyssa ermorden könnte, kommen sich die beiden näher und finden sich in einer abgefahrene Geschichte ohne Ausweg wieder…

Kritik

Absolut großartig und sehenswert. Düster, lustig, tragisch, genau mein Geschmack. Merkwürdige, ungewöhnliche Charaktere die ihr bisschen Glück um Leben suchen. Bedeutung und eine Art Heimat, fernab eines Ortes. Die erste Staffel ist kurz, acht Folgen à 20 Minuten, aber das finde ich gar nicht schlecht. Äußerst gelungen auch das Storytelling. So landen die Hauptcharaktere immer wieder in scheinbar unausweichliche Situationen, aus denen sie nie herauskommen sollten. Und doch, geht die Geschichte weiter mit einer Wendung, mit der man nicht gerechnet hat.

Chapeau! an die beiden Hauptdarsteller Jessica Barden und Alex Lawther die beängstigend überzeugend rüber kommen. Beide wirken an sich unscheinbar und sind dabei doch umso gewaltiger und stets präsent.

Fazit

Wer etwas für skurrile, düstere Geschichten übrig hat (und der verzweifelt trostlosen Atmosphäre englischer Kuhkäffer)  darf sich The End of the F***ing World nicht entgehen lassen. Und auch wenn ich gerade nicht wüsste wie, hoffe ich auf eine zweite Season.

» Bewertung : 5/5 BENS

Foto : Netflix

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By Ben
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