BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

Jumanji: Welcome to the Jungle

Vorwort

Die Fortsetzung zum 96er Hit Jumanji war der letzte Film auf meiner diesjährigen Kino To-Do Liste. Erstmals habe ich 50 Filme im Kino geschafft, elf verbleiben für die Heimkinoauswertung. Ich bin kein großer Jumanji-Fan, habe den Film vielleicht zweimal gesehen und das letzte Mal ist Jahre her. Ohne Dwayne Johnson in der Hauptrolle hätte ich ihn mir vermutlich gar nicht angeschaut, ich hatte also Null Erwartungen.

[ ACHTUNG SPOILER ]

Story

Vier höchst unterschiedliche Teenager müssen zusammen nachsitzen. Statt wie angeordnet ein alten Keller zu entrümpeln, probieren sie ein altes Videospiel namens Jumanji aus, nur um kurz darauf in Form ihrer zuvor gewählten Avatare in das Spiel gesogen zu werden – einen riesigen, gefährlichen Dschungel. Schnell finden sie heraus, dass sie das Spiel nur verlassen können wenn sie das Auge des Jaguars zurück erobern, welches kurz zuvor vom bösen Van Pelt gestohlen wurde, um das Reich Jumanji damit zu unterjochen. Wohl oder übel müssen sich die Vier zusammenraufen, denn nur gemeinsam können sie Level für Level die Herausforderungen bestehen, welches das tückische Spiel für sie bereit hält…

Kritik

Der Film beginnt mit einer kurzen Rückblende ins Jahr 1996, als ein Teenager am Strand das angespülte Spiel Jumanji entdeckt, welches sich zu einem Videospiel weiterentwickelt. Kurz darauf verschwindet der Junge. Dies ist aber schon fast alles an Reminiszenzen an den Film mit Robin Williams in der Hauptrolle. Die Story ist ebenso clever oder banal, wie eben jedes Videospiel aus jener Dekade. Aber auch darüber wird sich ein wenig lustig gemacht. Letztlich ist das der Grund warum der Film einigermaßen funktioniert – er nimmt sich selbst nicht zu wichtig, ohne dabei zu sehr ins Alberne abzudriften.

Die Story ist käse, der Bösewicht ein Witz – was aber eben funktioniert sind die vier Hauptcharaktere und der Widerspruch zwischen ihrem wahren Selbst und dem ihrer Avatare. Der schüchterne, höchst clevere, hypochondrische Nerd der vor allen Angst hat, wird auf einmal zum Muskel-bepackten Superheld ohne erkennbare Schwächen. Das oberflächliche, verzogene IT-Girl zu einem mitfühlenden, übergewichtigen alten Mann mit Penis! Das ist witzig und sorgt für einige Lacher. Die Dynamik dieser höchst unterschiedlichen Charaktere funktioniert sehr gut. Das ist auch schon alles, was darüber zu sagen ist. Nichts wirklich falsch gemacht, einiges richtig, aber hängen bleiben wird dieser Film sicher nicht. Kurzweiliger, teils absurder Spaß für die gesamte Familie.

Lieblings-Szene

Ganz klar die „Kuchen ist meine Schwäche“ Szene. Oder eben die Entdeckung des Black’schen Penis.

Promo

Zur Promo gibt es nicht viel zu sagen, bzw. ist mir außer die Trailer kaum etwas dazu aufgefallen. Die Trailer versprechen was letztlich auch geliefert wird.

Fazit

Jumanji – Welcome to the Jungle ist ein unterhaltsamer, kurzweiliger, nicht zu alberner Film der uns tiefer in das Spiel führt als je zu vor, letztlich aber nicht in Erinnerung bleiben wird. Auch wenn die Figuren durchaus gelungen und sogar recht liebenswürdig sind. Fortsetzung könnte man machen, muss man aber nicht.

Bewertung:3/5 Bens
Foto : Sony Pictures

Add comment

Kommentar verfassen

By Ben
BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

About Author

Ben

Zum Finden berufen, zum Suchen verdammt.

Follow Me

Legales

Posts

Neueste Beiträge

Schlagwörter

%d Bloggern gefällt das: