BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

Hot Dog

Vorwort

Das erste das ich von Hot Dog las, war das die ersten Test-Screenings wohl nicht sonderlich erfolgreich waren. Die Trailer waren amüsant, Erwartungen hatte ich dennoch keine großen. Ich wurde nicht enttäuscht.

[ ACHTUNG SPOILER ]

Story

Luke (Til Schweiger) ist ein hitzköpfiger GSG-10 Veteran in der Midlife-Crisis, der Probleme lieber mit der Knarre, als mit Worten löst. Theo ist ein junger, hoch-intelligenter Computer-Nerd der davon träumt endlich vom Innen- in den Außendienst versetzt zu werden. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein. Kuriose Umstände zwingen sie aber zusammen zu arbeiten, als beide ihren Job verlieren und unter ihrer Obhut die Tochter des Moldawischen Präsidenten entführt wird. Doch die Dinge sind nicht so, wie sie zunächst scheinen.

Kritik

Tja, ich weiß nicht so recht was man hier vorhatte. Eine wilde Mischung aus Lethal Weapon und True Lies vielleicht. Eine Buddy-Action-Komödie mit Happy End. Dafür wirkt der Streifen von Torsten Künstler aber schlicht zu ungeschickt, unentschlossen und geistlos. Leider, denn das hätte nicht sein müssen. Zwar ist mir hier und da ein Schmunzeln herausgerutscht, dies aber vor allem aus Mitleid, was kein gutes Zeichen ist. Die Gags zünden teilweise, kurz danach denkt man aber immer „herrje…“.

Das reale-inspirierte Setting (warum GSG-10 und nicht 9?) wird zu stark karikiert und unsinnig ins Lächerliche gezogen. Warum? Klar, es ist eine Komödie, aber wenn es schon in der Realität spielen soll, warum dann nicht der Mut zu etwas mehr Realismus. Es ärgert mich wenn man eine reale Kulisse nutzt um dann nur quatsch zu erzählen.

Schweiger und Schweighöfer spielen wie immer. Generell, haben sie eine gute Chemie finde ich. Wer sie nicht mag, wird sie aber auch hier scheiße finden. Vor allem Schweigers Rolle gibt aber auch nicht viel her – da hatte Nick Tschiller mehr Tiefgang. Einziger Lichtblick ist die charmante und witzige Anne Schäfer, so wie der geniale Samuel Finzi, den ich in fast jeder Rolle genieße.

Lieblings-Szene

Ganz ehrlich, es bleibt nicht wirklich etwas hängen.

Promo

Außer die Trailer und ein paar Außenplakate ist mir nichts weiter aufgefallen. Beides nicht sonderlich erwähnenswert.

Fazit

Hot Dog kann man machen, muss man aber nicht. Kein Film der es erfordert im Kino gesehen werden zu müssen. Zeitverschwendung geht anders, stattdessen kann man aber auch noch mal True Lies gucken oder ein Buch lesen.

Bewertung:2/5 Bens
Foto : Warner Brothers Deutschland

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By Ben
BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

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Zum Finden berufen, zum Suchen verdammt.

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