BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

Der Graf – Die Ärzte

Poppte letztens mal wieder in meinen Kopf und gefällt immer noch sehr. Ein ungewöhnliches Stück, wofür ich Die Ärzte sehr schätze. Generell war 13 ein extrem starkes Album. Children of the Night…

Der Graf ist nicht das, was er mal war.
Ja, der Graf wirkt heut‘ seltsam und bizarr.
Ja, der Graf lebt von Blutkonserven, Ratten und Getier.
Ja, der Graf ist kein Punkrocker. Er ist Vampir.

Der Graf erschreckt schon längst keine Kinder mehr.
Ja, der Graf fühlt sich nutzlos, alt und leer.
Ja, der Graf weiß nichts vom Ozonloch und Kernenergie.
Ja, der Graf ist Vergangenheit, Blut und Nostalgie.
Doch damals:

Ja, früher war (doch damals) er gefürchtet bei allen, das Böse in Person,
und trotzdem war (doch damals) er begehrt bei den Frauen.
Sie machten zum Lohn ihm die Hälse frei.
Doch das ist lang vorbei.

Der Graf ist jetzt einsam und allein.
Ja, der Graf wollte nie ein Anachronismus sein.
Ja, der Graf sehnt sich so sehr nach dem Blut einer Jungfrau.
Doch der Graf hat Angst, Angst vor HIV.
Doch damals:

Ja, früher war (doch damals) er das mächtigste Wesen zwischen Zeit und Raum.
Ja, früher war (doch damals) er ein schöner verbotener Traum,
von der Unsterblichkeit,
sexy in seiner Erhabenheit.

Der Graf sitzt auf einem Berg und weint.
Ja, der Graf wartet bis die Sonne auf ihn scheint

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By Ben
BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

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Zum Finden berufen, zum Suchen verdammt.

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