BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

Bring Mich Nach Hause – Wir Sind Helden

Leider immer noch eines der besten Heldenlieder bis heute. Leider, weil ich gerne endlich neue Heldentoten hätte. Leider auch, weil es wohl wenige Lieder gibt die mir so nahe gehen, so viel bedeuten ohne das ich wirklich gut erklären könnte, warum dem so ist. Man fühlt es, teilt und spürt es oder eben nicht.

Ich brauch‘ ein‘ Freund mit weiten Armen
Ich brauch‘ ein‘ Freund, der kein Erbarmen kennt
Der mich zu Boden ringt, ich tob‘ und rase
Ein Tuch mit Äther über Mund und Nase
Ich brauche tiefste schwarze Nacht
Hinter meinen Lidern
Ein Gift gegen den Schmerz, in meinen Gliedern
Ich brauch‘ einen Schuss Feuer in meine Venen
Ich brauch‘ eine Bahre, Blaulicht und Sirenen
Ich brauch‘, ich brauch‘, ich brauche Licht

Bring‘ mich nach Hause
Ich bin schon zu lang hier draußen
Komm und trag‘ mich, frag nicht wieder
Wohin ich will, nach Hause
Ich bin schon zu weit hier draußen
Komm und trag‘ mich, schlag‘ mich nieder
Ich bin nicht still genug

Ich brauch einen Freund mit weiten Schwingen
Der mich heil‘ nach Hause bringen kann
Durch die Dunkelheit in Wind und in Regen
Um mich dann vor meine Tür zu legen
Und dort erst auf der Schwelle will ich verbluten
Wenn ich still bin, soll der Regen jede Zelle fluten
Ich brauch‘, ich brauch‘, ich brauche nichts

Bring‘ mich nach Hause
Ich bin schon zu lang‘ hier draußen
Komm und trag‘ mich, frag‘ nicht wieder
Wohin ich will, nach Hause
Ich bin schon zu weit draußen
Komm und trag mich, schlag mich nieder
Ich bin nicht still gelegt

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By Ben
BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

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Zum Finden berufen, zum Suchen verdammt.

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