BENSTAGE 17.4 Von der Chance einer Möglichkeit

21.697 Worte

Inklusive meines kleinen Resümees habe ich der diesjährigen Bundestagswahl 21.697 Worte. Das entspricht noch keinem Buch, aber doch ein paar Kapitel oder mehrere Kurzgeschichten. Ich frage mich, ob die Zeit die ich politischen Kommentaren oder Beobachtungen jeglicher Art nicht besser genutzt wären, würde ich sie meinen eigenen Ideen widmen. Ich war stets ein politischer Mensch und bin interessiert in dem was passiert. Ich bin ein Teil davon und es ist mir ein Bedürfnis mich mitzuteilen und mich zu positionieren. Dann wiederum, mache ich mir natürlich keine Illusionen das kaum jemand diese Text liest und sie letztlich nichts bewirken.

Die pseudo-öffentliche Auseinandersetzung mit meinen Gedanken bringt mir etwas und das muss reichen. Dennoch hadere ich damit welchen Dingen ich Zeit widme und welchen nicht. Ich bin ein großer Filmfan und sehne mich danach Filme zu besprechen, Trailer zu bewerten. Das kostet Zeit, Zeit die ich anders investieren möchte. Der Sinn & Zweck dieses Blogs sollen meine Geschichten sein, nicht die Werke anderer. Seit kurzen betreibe ich wieder eine Facebook-Seite. Betreiben ist übertrieben, ich verlinke einfach nur meine Artikel hier dort. Ich mag Facebook nicht besonders. Während ich den Netzwerk-Gedanken sehr mag, nervt mich schon das langweilige User-Interface. Dennoch überlege ich, ab und an dort Filme und Trailer zu kommentieren. Schließlich folge ich dort ja auch den entsprechenden Seiten. Dann wiederum mag ich den Gedanken nicht das Dinge die ich von mir gebe ausschließlich in einem Netzwerk auftauchen was morgen deaktiviert werden kann. Und außerdem, braucht niemand meine Kommentare, widmen sich bessere dem Thema doch seit ewigen Zeiten und mit mehr Leidenschaft als ich sie aufbringen kann.

Ich bin wie so oft umgeben vom Nebel der Ziellosigkeit, vergifte mich selbst mit dem Virus der Unzufriedenheit und der Selbstzweifel. Wenn ich einmal an Dingen arbeite, merke ich das dies oft andere Ideen befördert. Kreativität erwacht und lässt meine Synapsen glühen. Nichts macht mich glücklicher als das. Doch ich habe nicht die Energie mich dem längerfristig zu widmen.

Die 21.697 Worte könnte ich schreiben, weil ich es mir zur Aufgabe gemacht hatte. Weil es zu einer Pflicht wurde, nur deswegen konnte ich dem gerecht werden. Bei meinen kreativ den Projekten funktioniert das aber irgendwie nicht und ich weiß nicht, warum. Ich versuche seit einiger Zeit eine Kurzgeschichte pro Woche zu schreiben. Das klappt bisher auch mehr schlecht als recht. Zwar habe ich zwei in Arbeit, aber ein Rhythmus einzustellen will mir einfach nicht gelingen. Das letzte Quartal des Jahres ist angebrochen. Ein Jahr, in dem ich mir fest vorgenommen hatte irgendeine meiner Ideen zu verwirklichen. Ich scheine dem ferner denn je. Das deprimiert mich.

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By Ben
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Zum Finden berufen, zum Suchen verdammt.

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